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Manchmal müssen wir unsere geliebten Freunde viel zu früh gehen lassen...

Hassja vom Oesederberg

Wt.: 06.09.2001
 
   †  21.02.2005
HD a-normal
SchH1, Zuchtbewertung: V

Viel zu früh und viel zu plötzlich mussten wir unsere geliebte Hassja gehen lassen.
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie wir vor etwas über 3 Jahren nach Osnabrück fuhren um sie bei ihrem Züchter abzuholen. Ein halbes Jahr hatten wir nach einer Hündin gesucht, nun kam sie auf wackeligen Beinen angelaufen. Sie war der einzige Langstockhaar in ihrem Wurf, wir erkannten sie also gleich. Jeder der sie kannte, weiß wie ballverrückt unsere Maus war. Spielen bedeutete ihr alles, ihre Artgenossen jedoch umso weniger. Diese Tatsache machte es nicht immer leicht für uns, doch wir konnten damit umgehen. Mit fast 3 Jahren schenkte sie uns 10 wundervolle Welpen und wir planten für das Frühjahr einen Wurf mit ihr und unserem Franjo. Leider sollte es anders kommen. Im Dezember 2004 blieb sie beim Apportieren an der Hürde hängen und wir waren sehr verwundert weil sie eigentlich immer ein Springfloh war. Da sie aber weder lahmte oder sonstige Anzeichen von Schmerz zeigte, dachten wir uns nicht viel dabei. Auch die nachfolgenden Wochen war sie wie immer: Sie freute sich am Schnee, rannte wie eine Verrückte ihrem Ball hinterher und war wie immer. Am 15. Februar bemerkten wir, daß sie einen Hinterlauf schonte, dachten aber, sie hätte sich bei ihrer Toberei einen Muskel gezerrt und stellten sie ruhig. Da das Lahmen nicht besser wurde, fuhr Uwe mit ihr am 21. Februar zu unserer Tierärztin und ließ sie röntgen. Um 11.15 Uhr kam dann sein Anruf " Ich komme ohne Hassja nachhause" Ich bin weinend am Telefon zusammen gebrochen und konnte es nicht glauben ! Unsere Hassja, die heute morgen noch vergnügt in den Hänger gesprungen war, die vorher noch durch den Schnee getobt war, das alles sollte auf einmal vorbei sein? Die Diagnose ließ jedoch keine andere Entscheidung zu: Cauda Equina, Arthrose in beiden Kniegelenken, Kreuzbandanriss und Knorpelriss. Hassja hätte kein Leben ohne Schmerzen gehabt, hätte nie wieder Ballspielen können. Es war furchtbar, das wir vorher nichts bemerkt haben, da sie schon länger Schmerzen gehabt haben muß. Ihre Ballverrücktheit hatte scheinbar den Schmerz ausgeschaltet.

Hassja schlief am 21. Februar 2005 ruhig in Uwes Armen ein.

Liebe Hassja, Du warst ein besonderer Hund, trotz oder gerade wegen deiner Macken; wir haben Dich aber so akzeptiert und geliebt wie du warst. Du wirst in unseren Herzen und in deinen Kindern weiterleben und niemand, der dich wirklich kannte, wird dich je vergessen !

 

Anjali vom Lappwald, genannt Luna
18.Mai.2004 - 02.Mai.2005

Viel zu früh folgte Anjali ihrer Mama Hassja über die Regenbogenbrücke. Am 2. Mai mußten Karin und Roman den schweren Gang antreten und ihre kleine Luna erlösen, um ihr ein Leben mit ständigen Schmerzen zu ersparen. Liebe Karin, lieber Roman, wir sind in Gedanken bei Euch und wissen, was für einen Schatz Ihr verloren habt !

Akuma vom Lappwald
18.Mai.2004 - 19.September 2006


Leider war es auch Akuma nicht vergönnt, trotz ihrer HD ein langes, schmerzfreies Leben zu führen. Viel zu früh folgte sie ihrer Schwester Anjali und ihrer Mutter Hassja über die Regenbogenbrücke.

 

 

  © Dina Lilkendey - Scherf
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